PoGS-Kursangebot

Workshop "Narrative und biographische Interviews" (in Kooperation mit dem ZZF)

Projektbezogene Einführung für Geistes- und SozialwissenschaftlerInnen

Der eintägige Workshop bietet eine theoretische und projektbezogene Einführung in die Theorie und Praxis narrativer Interviews als Quelle und Methode der Zeitgeschichte, der empirischen Sozialwissenschaften und der (Europäischen) Ethnologie bzw. Kulturwissenschaften. Fragen der Quellenproduktion, der Quellenaufbereitung, der Interpretation mündlicher Quellen und ihrer Integration in die wissenschaftliche Darstellung sollen interdisziplinär und projektbezogen diskutiert und erprobt werden.

Workshopinhalte:

    • Geschichte der "Interview-Methode" in der Ethnologie, den Sozialwissenschaften und der Geschichte
    • zentrale theoretische und methodische Herausforderungen, insbesondere in Bezug auf Gedächtnis, Erfahrung und Erzählung als
    • wichtigste Kategorien bei der Analyse narrativer Interviews
    • technische Aufbereitung mündlicher Quellen
    • Möglichkeiten und Probleme der Sekundärauswertung (auch interdisziplinär)
    • projektbezogene Übungen zur Interviewführung und Textinterpretation

Workshop-Profil

Zielgruppe

Promovierende und Postdocs, die aktuell Projekte bearbeiten, in denen narrative, biographische oder sonstige vergangenheitsbezogene  Interviews eine zentrale Rolle als Forschungsmaterial spielen. Die Bereitschaft, solches Material aus dem eigenen Projektzusammenhang zur Diskussion zu stellen, ist Voraussetzung für die Teilnahme.

Methodik
  • einführender Vortrag zur Geschichte von Theorie und Praxis qualitativer (narrativer) Interviews in den Geistes- und Sozialwissenschaften 
  • Gesprächsrunde zur (auch transdisziplinären) Sekundärnutzung
  • Präsentation und Diskussion von OH-Material aus verschiedenen Projekten
  • Exemplarische Auswertung eines Interviews in der Gruppe
  • zusammenfassendes Abschlussgespräch
Workshopdauer 1 Tag

Trainerprofil

Prof. Dr. Dorothee Wierling

Prof. Dr. Dorothee Wierling war bis 2015 stellvertretende Direktorin der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg. Seit ihrem Ruhestand ist sie Senior Fellow am ZZF Potsdam, dessen Wissenschaftlichem Beirat sie zuvor angehört hatte. Frau Wierling ist Zeithistorikerin und Sozialhistorikerin mit besonderem Interesse an der Geschichte der Geschlechter- und Generationenbeziehungen sowie der Beziehung zwischen Lebensgeschichtlichen und Geschichte. Sie hat allein und mit Anderen mehrere größere Studien durchgeführt, die ganz oder teilweise auf Oral History beruhten und hat zur Oral History als Methode veröffentlicht.

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