Qualitätsmanagement

Die Potsdam Graduate School hat den Auftrag, die Promotionsbedingungen der Promivierenden kontinuierlich zu optimieren und die Qualität der Promotionsvorhaben zu sichern. Transparenz innerhalb der Promotionsverfahren und eine intensive Betreuung der Promovierenden sind dabei unabdingbar.

Die Potsdam Graduate School hat daher einen umfassenden Kriterienkatalog entwickelt, der sich an international anerkannten Qualitätsstandards in der strukturierten Promovierendenausbildung orientiert.

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Qualitätskriterien der Potsdam Graduate School (PDF 0,2 MB)

Qualitätskriterien der Potsdam Graduate School

Die folgenden Qualitätskriterien gelten als einzuhaltende Mindeststandards für Promotionsvorhaben. Darüber hinaus gehende Vereinbarungen und notwendige fächerspezifische Modifikationen sind möglich.

  • Bildung eines Betreuungsteams für das einzelne Promotionsvorhaben mit mindestens zwei erfahrenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, auch interdisziplinär möglich
  • Fachunabhängiges Beratungsangebot durch Mentorinnen und Mentoren
  • Fixierung schriftlicher Betreuungsvereinbarungen zur Festlegung von Rechten und Pflichten der Promovierenden und ihrer Betreuerinnen und Betreuer, Festlegung der Meilensteine und des Ausbildungsprogramms
  • Vorstellung des Promotionskonzepts und des -zeitrahmens innerhalb der ersten 6 Monate
  • Entwicklung eines individuellen Karriereplans gemeinsam mit dem Betreuungsteam
  • Vereinbarung von regelmäßigen Betreuungsgesprächen
  • Jährliche Berichtspflicht zum Fortgang des Vorhabens, eventuell Modifikation des Arbeitsplans
  • Verlässliche Regelung der Promotionsdauer: in der Regel 3 Jahre, max. 4 Jahre (Fächerspezifika werden beachtet) bei entsprechender Schaffung geeigneter Rahmenbedingungen
  • Möglichkeit zur Teilzeitpromotion mit verlängerter Promotionsdauer
  • Förderung von Veröffentlichungen
  • Verpflichtung zur Einhaltung der Regeln guter wissenschaftlicher Praxis

Strukturierte Promotionsprogramme müssen darüber hinaus folgende Kriterien erfüllen:

  • Transparenz in der Doktorandenförderung: Klar definierte und für alle Beteiligten zugängige Vorgaben zu Auswahlkriterien, Betreuungsstrukturen, Promotionskonzepten und Zielen
  • Familienfreundlichkeit der Ausbildung
  • Einhaltung der Gleichstellungskonzepte: Diese Konzepte beinhalten konkrete und effektive Positivmaßnahmen, die für die Gleichstellung von Frauen und Männern in der Promotionsphase sorgen. Abweichungen von einer Verteilung von 50:50 % der Geschlechter innerhalb von Promotionsprogrammen bedürfen einer schriftlichen Erläuterung.

Die Potsdam Graduate School führt regelmäßig ein umfangreiches Monitoring durch, um die Einhaltung der Standards zu prüfen.

Die strukturierten Programme, die der Potsdam Graduate School angehören, haben sich bereits zur Einhaltung verpflichtetet. Promovierende, die neu zu diesen Programmen hinzustoßen, können sich auf diese Kriterien berufen. Individuell Promovierende müssen zusammen mit ihrer Betreuerin oder ihrem Betreuer die Vereinbarung zu den Qualitätskriterien unterzeichnen, wenn sie einen Antrag auf Mitgliedschaft stellen.

Die Qualitätskriterien der Potsdam Graduate School können Sie als Druckdatei herunterladen:
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